Evolution einer Legende.

1972

Start der Zusammenarbeit zwischen der Daimler-Benz AG und der Steyr-Daimler-Puch AG. Mit umfangreicher Erfahrung beider Partner im Bau von Allradfahrzeugen, stellt man sich gemeinsam der Aufgabe ein Fortbewegungsmittel zu entwickeln, das sowohl Off-, wie Onroad Maßstäbe setzt. Mit diesen Qualitäten soll der Geländewagen jedoch nicht nur im harten Alltagseinsatz des industriellen und staatlichen Bereiches überzeugen, sondern auch komfortorientierte, private Kundenwünsche befriedigen.

1975

Eine Machbarkeitsstudie bestätigt das Markenpotenzial des Geländewagens und als Produktionsstandort wird das Steyr-Daimler-Puch Werk in Graz festgelegt.

1977

Gründung der „Geländefahrzeug GmbH" (GFG) als eigenständiges Gemeinschaftsunternehmen, an dem beide Partner 50% der Anteile halten. Das gemeinsame Unternehmen ist für die Produktion verantwortlich und wird somit als Hersteller des Geländewagens im Fahrzeugschein notiert.

1978

Serienidentische Fahrzeuge werden letzten Tests erfolgreich unterzogen. Die Motoren werden bei Erprobungsfahrten in der Wüste von Tunesien getestet und auf Gran Canaria entstehen die ersten Pressefotos.

1979

Vorstellung des G-Modells der Baureihe 460, das im Grazer Werk fast ausschließlich in Handarbeit zusammengebaut wird. Die Modellbezeichnung „G" ist vom Anfangsbuchstaben des Begriffs „Geländewagen" abgeleitet. Das Fahrzeug basiert auf einem soliden Leiterrahmen mit schraubengefederten Starrachsen. Erhältlich ist der Geländewagen in zwei Radständen und mit fünf unterschiedlichen Aufbauvarianten. Die Motorenpalette umfasst Diesel- (240 GD, 300 GD) und Benzinmotoren (230 G, 280 GE), deren Leistungsspanne von 72 bis 150 PS reicht.

1981

Die GFG wird aufgelöst und eine Umstrukturierung der Aufgabenbereiche zwischen Daimler-Benz und Steyr-Daimler-Puch durchgeführt. Daimler-Benz verantwortet nun exklusiv die Weiterentwicklung des Geländewagens, wohingegen Steyr-Daimler-Puch sich im Lohnauftrag auf die Produktion fokussiert. Die „UBG-Beratungsgesellschaft m.b.H.“ wird von Daimler-Benz als reine Koordinationsstelle zur Produktion bei Steyr-Daimler-Puch in Graz gegründet. Nach Auflösung der GFG ab 1982 ist diese nicht mehr offizieller Hersteller des G-Modells, stattdessen wird in den Fahrzeugpapieren die Daimler-Benz AG als Hersteller eingetragen. In Österreich, der Schweiz und den COMECON-Ländern wurde der „G" jedoch weiterhin von Steyr-Daimler-Puch als „Puch G“ vertrieben.

1982

Der Komfort des G-Modells wird erhöht. Neben weiteren Sonderausstattungen erhält die Baureihe 460 ein leicht aufgewertetes Interieur. Der 230 G mit Vergasermotor wird durch den 230 GE mit moderner, elektronischer Benzineinspritzung ersetzt. Ein bereits 1980 für den Deutschlandbesuch des Papstes auf Basis des G-Modells konstruiertes Papamobil wird dem Vatikan überreicht und ein weiteres Fahrzeug angefertigt.

1983

Jacky Ickx und Claude Brasseur gewinnen die weltberühmte Wüstenrallye Paris - Dakar mit einem 280 GE.

1985

Erneut wird der Komfort des G-Modells gesteigert und das Interieur modernisiert. Einzug erhalten unter anderem die für den „G" typischen Sitzbezüge mit großem Karomuster. Beim Cabriolet des G-Modells wird an Stelle der simplen Plane ein Klappverdeck eingeführt, dessen Mechanismus die Handhabung wesentlich bedienungsfreundlicher macht. Die gesamte Baureihe 460 erhält nun serienmäßig zwei Differenzialsperren.

1986

Das 50.000ste G-Modell rollt vom Band. Außerdem wird der 230 GE mit einem geregelten Katalysator angeboten.

1987

Um den Komfort weiter zu steigern wird nicht nur die Serienausstattung erweitert, sondern auch neue Sonderausstattungen, wie beispielsweise elektrische Fensterheber, angeboten. Eine neue Variante des G-Modells mit Fahrerhaus und Fahrgestell wird eingeführt, die über einen 3120 mm langen Radstand verfügt. Außerdem beginnt die Planung und Entwicklung der neuen Baureihe 463.

1989

Um Kundenanforderungen nach vollendetem Komfort und Luxus zu entsprechen, wird die grundlegend überarbeitete Baureihe 463 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt. Die neue Baureihe unterscheidet sich durch eine Pkw-orientierte, edle Innenausstattung, ein komfortableres Fahrwerk sowie permanenten Allradantrieb. Dadurch werden die Fahreigenschaften auf der Straße deutlich verbessert. Einen Vorgeschmack auf den zu erwartenden Luxus der neuen Baureihe gibt das Sondermodell „Classic“ zum zehnjährigen Jubiläum der Baureihe 460. Das Sondermodell ist auf 300 Fahrzeuge limitiert und ausschließlich als 230 GE Station-Wagen mit kurzem Radstand bestellbar.

1990

Serienanlauf der luxuriöseren Baureihe 463, deren permanenter Allradantrieb mit drei elektronisch zuschaltbaren 100%-Differenzialsperren und abschaltbarem Antiblockiersystem (ABS) eine Weltneuheit darstellt. Diese Änderung des Antriebsstranges sowie das veränderte Fahrwerk, sorgen nicht nur für souveränere und sicherere Fahreigenschaften auf der Straße, sondern verbessern auch die Manövrierfähigkeit in leichtem Gelände und die Verschränkungswerte aufgrund der weicheren Federung. Die markante Form des G-Modells, die durch Funktionalität und Robustheit geprägt ist und sich zu einem zeitlosen Designklassiker entwickelt hat, bleibt bestehen. Die Baureihe 463 wird in zwei Radständen und drei Aufbauvarianten angeboten. Die Motorenpalette umfasst Diesel- (250 GD, 300 GD) und Benzinmotoren (230 GE, 300 GE) und deckt eine Leistungsspanne von 94 bis 177 PS ab.

1992

Die Entwicklungskompetenz für das G-Modell wird von der Entwicklung bei Daimler-Benz in Stuttgart auf die UBG-Beratungsgesellschaft in Graz übertragen. Den Vertrieb verantwortet weiterhin unser Gesellschafter, der Produktbereich Geländewagen bei Daimler-Benz. Die Baureihe 460 wird durch die erneuerte Baureihe 461 abgelöst, die mit zweckorientierter Ausstattung und leistungsstärkerem 290 GD Dieselmotor mit 95 PS weiterhin die optimale Wahl für professionelle Nutzanwender bleibt.

1993

Das auf 500 Fahrzeuge limitierte Sondermodell „500 GE“ kommt auf den Markt. Sein V8-Motor produziert 241 PS und ist der erste seiner Art im G-Modell. Aufgrund der hohen Leistung wurde im 500 GE allerdings auf den Einbau der Vorderachsdifferenzialsperre verzichtet. Die Baureihe 461 wird durch ein neues Baumuster mit Fahrerhaus und Fahrgestell erweitert, das über einen auf 3400 mm verlängerten Radstand verfügt.

1994

Der 100.000ste Geländewagen rollt vom Band. Die Typenbezeichnung G-Modell wird bei der Baureihe 463 geändert und der Geländewagen offiziell „G-Klasse“ getauft. Das Kürzel „G" steht nun vor der Motorenbezeichnung. Außerdem wird die Baureihe 463 serienmäßig mit einem Fahrer-Airbag ausgestattet und der Benzinmotor des Typs 300 GE vom G 320 mit 3,2 l-Vierventil-Sechszylindermotor abgelöst. Unsere Entwicklungsgesellschaft wird nach dem Qualitätsmanagement-System DIN EN ISO 9001 zertifiziert.

1996

Bei der Baureihe 463 wird der Beifahrer-Airbag serienmäßig verbaut und der G 300 DT Turbodiesel mit 177 PS eingeführt, der den hubraumgrößeren, aber leistungs- und drehmomentschwächeren G 350 Turbodiesel ablöst.

1997

Das Cabriolet der G-Klasse wird als weltweit einziger Geländewagen mit einem elektrohydraulischen Stoffverdeck ausgestattet. Der G 320 der Baureihe 463 wird nun mit einem neuen 215 PS starken V6-Motor ausgeliefert. Außerdem erhalten nun alle Modelle der Baureihe 463 Scheibenbremsen an der Hinterachse und eine elektronisch kontrollierte Bremskraftverteilung zwischen den beiden Achsen.

1998

Wiedereinführung eines V8-Motors in der G-Klasse. Diesmal jedoch mit allen drei Differenzialsperren an Bord. Der G 500 mit 296 PS findet als luxuriöser Klassiker auf Anhieb volle Marktakzeptanz. In der Baureihe 461, die von nun an mit Fahrer-Airbag erhältlich ist, wird der 290 GD mit Vorkammer-Saugmotor durch den 290 GD Turbodiesel mit Direkteinspritzung ersetzt. Der 120 PS starke 5-Zylinder-Turbodiesel ist ausschließlich mit Automatikgetriebe erhältlich.

1999

Das 20-jährige Produktionsjubiläum wird mit dem auf 400 Fahrzeuge limitierten Sondermodell „G 500 Classic“ mit langem Radstand gefeiert. Das Sondermodell verfügt über eine ausgefallene Metalliclackierung, die abhängig vom Licht von Schwarz zu einem dunklen Aubergine-Farbton wechselt.

2000

Im Zuge der ersten umfassenden Modellpflege der Baureihe 463 erhalten alle drei Aufbauvarianten nicht nur die neuste Automobil-Technologie, sondern auch ein grundlegend modernisiertes Interieur. Durch das neue Innenraum-Design wird sowohl die luxuriöse Anmutung des Interieurs aufgewertet, als auch die passive Sicherheit erhöht. Einzug erhalten fortschrittliche Telematiksysteme und eine elektrohydraulische Betätigung der Geländeuntersetzung. Im Bereich der Motorisierung wird mit dem G 400 CDI ein V8-Commonrail-Diesel in der G-Klasse präsentiert, der den G 300 DT ablöst. Durch zwei Turbolader kreiert dieser Motor mit 250 PS und 560 Nm Drehmoment eine Symbiose aus kolossaler Kraft und angemessener Wirtschaftlichkeit. Die Aufteilung der Vertriebsregionen zwischen Mercedes-Benz und Puch wird beendet und der „G" ist nur noch mit Stern erhältlich.

2001

Umfirmierung der „UBG-Beratungsgesellschaft m.b.H.“ in „Daimler Chrysler Consult Graz GmbH“. Die G-Klasse wird mit durchschlagendem Erfolg in den USA und Kanada eingeführt, was maßgeblich zur Produktion des 150.000sten „G" beiträgt. In Europa wird der 270 CDI Dieselmotor als neue Basismotorisierung präsentiert. Außerdem wird die aktive Sicherheit der G-Klasse mit der serienmäßigen Einführung eines Bremsassistenten (BAS) und des Elektronischen Stabilitäts-Programms (ESP®) – mit welchem auch das neue Elektronische Traktionssystem (4ETS) via Bremseingriff verbunden ist – verbessert. Das Traktionssystem 4ETS sorgt auf der Straße für mehr Fahrstabilität und optimiert in leichtem Gelände, wo noch keine Differenzialsperren notwendig sind, die Kraftübertragung. In Verbindung mit dem permanenten Allradantrieb und den drei zuschaltbaren 100%-Differenzialsperren ist diese Kombination von Antriebssystemen einmalig im Geländewagenbau.

2002

Die Geschichte der G-Klasse als Sonderschutzfahrzeug reicht zurück bis zu ihrer Markteinführung 1979, aber fortan wird die Sonderschutzvariante der luxuriösen Baureihe 463 ausschließlich mit langem Radstand als G 500 Guard in den Schutzklassen B6 und B7 angeboten. Die G-Klasse – ohnehin eines der robustesten Fahrzeuge weltweit – bietet die perfekte Basis für umfassenden Rundumschutz, selbst an den entlegensten Orten der Welt. Damit stellt sie, perfekt verborgen unter praktisch serienidentischer Außenhaut, eine einzigartige Fahrzeugklasse im mobilen Sonderschutz dar. Eine einzigartige Fahrzeugklasse kreiert auch AMG mit einer extra verlängerten Version der G-Klasse. Unsere Gesellschaft bezieht in diesem Jahr ein neues Bürogebäude im Technopark Raaba, um alle Abteilungen in einem Haus zu vereinen.

2003

Einführung der offiziellen AMG G-Klasse auf Basis des langen Station-Wagens. Hiermit erfährt die G-Klasse einen dynamischen Quantensprung. Der G 55 AMG erreicht mit seinem 354 PS starken V8-Motor eine elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h.

2004

Gefeiert wird das 25-jährige Jubiläum der G-Klasse mit dem auf 250 Fahrzeuge limitierten Sondermodell „Limited Edition“, das über ein sehr exklusives Interieur verfügt. Außerdem erhält der G 55 AMG eine Kompressor-Aufladung, die die Leistung auf 476 PS steigert.

2005

Die Sicherheitsausstattung der Versionen mit langem Radstand wird fortan durch serienmäßige Windowbags ergänzt. Außerdem wird die Sonderserie „Grand Edition“ aufgelegt, die ausschließlich als Station-Wagen lang und mit den beiden V8-Motoren, G 400 CDI und G 500, kombinierbar ist. Mit ihrer raffinierten Ausstattung und matter Metalliclackierung unterstreicht sie den Status der G-Klasse als zeitlosen Design-Klassiker.

2006

Änderung der Motorenpalette der Baureihe 463. Mit der Einführung des 320 CDI Dieselmotors, der über 224 PS und einen serienmäßigen Partikelfilter verfügt, entfallen der Benziner G 320 sowie die Dieselmotoren 270 CDI und 400 CDI. Der neue Dieselmotor und der G 500 werden außerdem mit dem innovativen, spritsparenden 7G-TRONIC Automatikgetriebe kombiniert. Durch serienmäßige Bi-Xenon Scheinwerfer und Abbiegelicht wird die aktive Sicherheit weiter gesteigert. Die Leistung des G 55 AMG wird auf atemberaubende 500 PS erhöht.

2007

Das Interieur wird mit neuem Kombiinstrument, Lenkrad und Bedieneinheit verfeinert. Als Sonderausstattung wird eine Rückfahrkamera präsentiert. Papst Benedikt XVI wird das auf Basis der G-Klasse entwickelte Papamobil von Mercedes-Benz Italien überreicht. Außerdem firmiert unsere Entwicklungsgesellschaft nach der Trennung zwischen der Daimler AG und der Chrysler LLC nun unter dem Namen „Mercedes-Benz Consult Graz GmbH“.

2008

Die G-Klasse erhält durch einen neuen Kühlergrill ein dezentes Facelift und wird mit modernsten Telematiksystemen ausgestattet. Der G 500 erhält einen neuen V8-Motor mit einer Leistung von 388 PS. Die Leistung des G 55 AMG wird ebenfalls erhöht, auf nunmehr 507 PS. Durch eine neue ESP® Generation, die nun auch einen Berg-Anfahrassistenten integriert, wird die aktive Sicherheit und Fahrdynamik erneut verbessert.

2009

Nach 30 Jahren Produktionszeitraum und rund 200.000 ausgelieferten Fahrzeugen wird die G-Klasse nach wie vor in Handarbeit gefertigt. Der „G" ist auch nach 30 Jahren hochmodern und einer der leistungsfähigsten Geländewagen. Mit dieser Laufzeit ist der Geländewagen die mit Abstand dienstälteste Pkw-Modellreihe der über 120-jährigen Mercedes-Benz Historie. Zum außergewöhnlichen Jubiläum werden zwei Sondermodelle präsentiert, die die Legende der Geländewagen-Ikone standesgemäß fortsetzen. Das Sondermodell „Limited 30“ ist ein G 500 der Baureihe 463 mit besonders exklusiver Ausstattung. Das zweite Sondermodell, die „Edition.PUR“, basiert hingegen auf der seit längerem privaten Kunden nicht mehr angebotenen Baureihe 461 und ist eine Hommage an die ursprünglichen G-Modelle der BR 460. 

2010

Nach 31 Jahren wird der „G" mit modernster BlueTEC-Technologie ausgestattet. Verbaut wird der V6-Dieselmotor im G 350 BlueTEC und erreicht mit seiner Nennleistung von 211 PS eine vergleichbare Fahrleistung zum Vorgänger, jedoch mit einem deutlich niedrigeren Emissionsniveau. Dadurch unterbietet der „G" die Grenzwerte der EU5-Norm. Ebenfalls wird zukünftig für die Baureihe 463 ein Rechtslenker für die Modelle G 350 BlueTEC und G 55 AMG angeboten. Im Zuge eines Tenders wurde die Produktpalette der Baureihe 461 um einen 6x6 erweitert und bietet im nicht zivilen Bereich eine weitere am Markt nicht vergleichbare Variante an.

2011

Mit dem Sondermodell „BA3 Final Edition" wird die letzte Auflage des kurzen Station-Wagens nochmals für den G 350 BlueTEC und den G 500 angeboten. Exklusiv für den langen G 500 Station-Wagen wird das Sondermodell „Edition Select" mit zweifarbiger Lackierung angeboten.

2012

Im Zuge einer für den „G" noch nie da gewesenen Modellpflege wurde dem Evergreen ein komplett neues Interieur verpasst. Ins Blickfeld des Fahrers rücken die neue Instrumententafel sowie eine rundum erneuerte Mittelkonsole. Auch am Exterieur gibt es Veränderungen, die jedoch das Wesen des „G" nicht verändern. So wurden zusätzliche Fußgängerschutzmaßnahmen umgesetzt. Optisch wurden dem „G" ein LED-Tagfahrlicht sowie neue Außenspiegel hinzugefügt. Zusammen mit dem Partner AMG greift man ins Volle und bietet zukünftig neben dem G 350 BlueTEC und dem G 500 einen V8-Biturbo (544 PS) sowie einen mächtigen V12-Biturbo (612 PS) an. Verbaut wird der V8-Biturbo im Modell G 63 AMG, der als direkter Nachfolger des G 55 AMG Kompressor um 37 PS mehr Leistung anbietet, jedoch aufgrund konsequenter Weiterentwicklung weniger Kraftstoffverbrauch verspricht. Mit dem V12-Biturbo ist der G 65 AMG nicht nur der stärkste „G" aller Zeiten, sondern auch der aktuell stärkste serienmäßig gebaute Offroader der Welt.

2013

Die G-Klasse erweitert seine Produktpalette um ein weiteres außergewöhnliches Mitglied. Der Mercedes-Benz G 63 AMG 6x6 wird der Öffentlichkeit präsentiert. Gleichzeitig firmiert sich das Unternehmen auf den Namen „Mercedes-Benz G GmbH" um.

2014

Die G-Klasse feiert ihr 35-jähriges Jubiläum. Das unverwechselbare Design bleibt selbstverständlich auch nach 35 Jahren und 250.000 produzierten Fahrzeugen weiter bestehen, ohne dabei neueste technische Entwicklungen zu vernachlässigen.

Einen schönen Beweis für die äußerst robuste Geländegängigkeit der G-Klasse liefert „Otto“, ein 300 CDI, welcher nach 25 Jahren und fast 900.000 gefahrenen Kilometern wieder zur Daimler AG zurückkehrt und an das Museum übergeben wird. Gunter Holtorf, der Besitzer des Fahrzeugs, hat mit „Otto“ die ganze Welt bereist und dies alles mit dem im Jahre 1989 verbauten, ersten Motor des Fahrzeugs.

2015

Ab dem Jahr 2015, wird die G-Klasse mit bis zu 16% mehr Leistung und weniger Verbrauch auf die Straße und ins Gelände geschickt. Trotz kleiner Änderungen, bleibt die G-Klasse ihrem zeitlosen Design treu.

Den Antrieb im neuen G 500 übernimmt erstmals ein kraftvoller 4,0 Liter-V8-Biturbomotor und stellt damit eine Weltpremiere dar. 

Optische Änderungen haben sich insbesondere an den Modellen G 350 und G 500 ergeben, bei denen im Exterieur neu designte Stoßfänger und eine serienmäßige AMG Kotflügelverbreiterung in Wagenfarbe hinzukamen. 

Ebenfalls 2015 wurde die Produktpalette mit dem G 500 4x4² erweitert. In diesem Sondermodell wurde ebenfalls der neue V8 Motor verbaut. Speziell harte Offroadtouren meistert der G 500 4x4² dank 44 cm Bodenfreiheit, 100 cm Wattiefe, permanentem Allradantrieb, Geländereduktion im Verteilergetriebe, Portalachsen sowie drei Differenzialsperren. 

Für die AMG-Modelle geht die exklusive Sonderedition „Edition 463“ an den Start. Darüber hinaus kam für die AMG-Modelle ein neues Farbpaket hinzu. Die „Crazy Colour”-Modelle erscheinen in fünf verschiedenen, unkonventionellen Farben, die auch durch Ziernähte im Innenraum wiederzufinden sind.

Seit 1979 der Maßstab im Gelände.

Seit über 35 Jahren entwickelt sich die Mercedes-Benz G-Klasse mit unbeugsamer Beharrlichkeit weiter. Nicht nur im Gelände scheint sie nichts aufzuhalten. Neben der immer ausgefeilteren Technik hat sie sich in ihrer Erfolgsgeschichte sowohl zu einem Design-Klassiker, als auch – in der Baureihe 463 – zu einem der exklusivsten Fortbewegungsmittel abseits befestigter Wege entwickelt. Jedoch ohne dabei ihre Herkunft zu vergessen.

Die G-Klasse ist und bleibt der Maßstab bei Geländegängigkeit, Beständigkeit und Zuverlässigkeit. Im Fahrzeugsegment der echten Geländewagen ist die G-Klasse durch all ihre Innovationen und Evolutionsschritte mit weitem Abstand der Technologieführer. Es kann halt nur einen „G"eben.

Welche Ereignisse und Meilensteine uns zu dem Unternehmen gemacht haben, das wir heute sind, können Sie unserer chronologischen Infografik entnehmen.